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71 Begriffe · einfach erklärt · mit Live-Suche

IT-Begriffe
kurz und verständlich.

Wenn dir mal ein Begriff über den Weg läuft (2FA, NAS, Phishing, PoE, VLAN, VPN), findest du hier eine kurze Erklärung in einfachen Worten. Such direkt nach einem Stichwort oder klick durchs Alphabet.

2FA (Zwei-Faktor-Authentifizierung)

Zweiter Sicherheits-Code beim Login zusätzlich zum Passwort

Beim Login gibst du nicht nur dein Passwort ein, sondern auch einen zweiten Code, der nur du gerade hast. Meist ein 6-stelliger Code aus einer App (Google Authenticator, 1Password, Authy) oder per SMS. Damit kommt jemand auch dann nicht in deinen Account, wenn er dein Passwort kennt. Sollte überall aktiviert sein wo es möglich ist: Mail, Bank, Apple- oder Google-Account, Microsoft, soziale Netzwerke.

3-2-1-Regel (Backup)

Drei Kopien, zwei Medien, eine davon außer Haus

Die einfache Faustregel für ein Backup, das im Ernstfall wirklich hält: drei Kopien deiner Daten (Original plus zwei Sicherungen), auf zwei verschiedenen Medien (zum Beispiel NAS und USB-Festplatte) und eine Kopie an einem anderen Ort (Cloud oder Festplatte bei den Eltern). So überstehst du Festplattendefekt, Diebstahl, Brand und Verschlüsselungs-Trojaner. Wichtig: automatisch laufen lassen, ein Backup das man selbst anstoßen muss, wird vergessen.

Datensicherung →

Access Point

Per Kabel angebundener WLAN-Sender für mehr Reichweite

Ein Access Point (AP) spannt ein WLAN auf und hängt per Netzwerk-Kabel am Router. Anders als ein Repeater halbiert er die Bandbreite nicht, weil er die Daten über Kabel statt über Funk weitergibt. Damit ist er die stabilste Lösung, um WLAN in entfernte Räume, den Keller oder den Garten zu bringen, sofern ein Kabel verlegt werden kann. Mehrere APs ergeben zusammen ein flächendeckendes WLAN.

WLAN-Erweiterung →

Apple ID

Dein zentraler Account für alle Apple-Dienste

Die Apple ID verbindet iPhone, iPad, Mac, iCloud, App Store, Apple Music und iMessage zu einem Account. Du brauchst sie einmal, sie liegt unter Einstellungen → dein Name. Wichtig: gleiche Adresse über Jahre behalten (sonst sind alte Käufe weg), Recovery-Kontakt einrichten (Familie oder Freund) und 2FA aktivieren. Probleme entstehen oft, wenn jemand zwei verschiedene Apple IDs für iCloud und App Store hat.

Mac & iPhone Hilfe →

Auflösung (2K, 4K, Megapixel)

Wie viele Bildpunkte eine Kamera aufnimmt

Full HD (1080p, 2 Megapixel) reicht, um zu sehen dass jemand da ist. 2K (4 Megapixel) zeigt Gesichter und Kennzeichen auf mittlere Distanz, 4K (8 Megapixel) auch auf größere Entfernung oder beim Heranzoomen in der Aufnahme. Mehr Auflösung braucht aber mehr Speicherplatz und ein Netzwerk, das die Datenmenge trägt. Für die Einfahrt lohnt sich 4K, für den Flur ist 2K völlig ausreichend.

Videoüberwachung →

Backup

Eine Kopie deiner Daten an einem anderen Ort

Sicherheits-Kopie deiner wichtigen Dateien, Fotos und Dokumente. Wichtig ist: zweite Kopie an einem anderen Ort (USB-Festplatte, Cloud) und regelmäßig aktualisiert. Eine Kopie auf demselben Rechner ist kein Backup. Bei Festplatten-Defekt, Diebstahl oder Verschlüsselungs-Trojaner rettet ein aktuelles Backup das Lebenswerk.

Mehr zur Datensicherung →

Bandbreite

Wieviel Daten pro Sekunde durch deine Internet-Leitung gehen

Bandbreite wird in Mbit/s gemessen und gibt an wieviel pro Sekunde übertragen werden kann. Download (vom Internet zu dir) ist meist deutlich höher als Upload (von dir ins Internet). 50 MBit/s Download und 10 MBit/s Upload sind heute Minimum für ein modernes Setup mit Streaming, Cloud und Videocalls. Glasfaser bietet symmetrisch (Up = Down).

Speedtest →

Bewegungserkennung (KI)

Kamera meldet nur Personen, Fahrzeuge oder Tiere statt jede Bewegung

Einfache Bewegungserkennung schlägt bei jedem Ast im Wind und jeder Katze an. Moderne Kameras erkennen per Bildanalyse, ob es eine Person, ein Auto oder ein Tier ist, und melden nur was dich interessiert. Das reduziert Fehlalarme drastisch und macht die Benachrichtigung am Handy überhaupt erst brauchbar. Zusätzlich lassen sich Zonen festlegen, etwa nur die Einfahrt, nicht der Gehweg.

Videoüberwachung →

Cat-Kabel (Cat 5e, 6, 6a, 7)

Netzwerkkabel in verschiedenen Leistungsklassen

Die Kategorie sagt, wie viel Tempo ein Netzwerkkabel schafft. Cat 5e reicht für 1 Gbit/s, Cat 6a schafft 10 Gbit/s über 100 Meter und ist heute die richtige Wahl für alles, was in der Wand oder im Boden verschwindet. Cat 7 ist die Leitung für die feste Verlegung, an den Enden kommen trotzdem Cat-6a-Dosen und Stecker. Ein einmal richtig verlegtes Kabel hält 20 Jahre, deshalb lieber eine Klasse höher als nötig.

WLAN-Erweiterung →

Cloud-Speicher

Dateien auf einem Server im Internet statt lokal

Statt Fotos und Dokumente nur am eigenen Gerät zu speichern, liegen sie auf einem Server im Internet (iCloud, Google Drive, OneDrive, Dropbox, Nextcloud). Du erreichst sie von allen Geräten. Wichtig zu wissen: bei US-Anbietern unterliegen die Daten US-Recht, bei deutschen Anbietern dem deutschen Datenschutz.

Managed Cloud →

Cookies

Kleine Text-Dateien, die Webseiten in deinem Browser ablegen

Cookies speichern kleine Infos lokal in deinem Browser, etwa dein Login-Status, dein Warenkorb oder deine Sprach-Einstellung. „Notwendige" Cookies sind okay, aber Tracking-Cookies folgen dir über mehrere Seiten und bauen Werbe-Profile auf. Seit DSGVO müssen Webseiten dich vorher fragen. Privacy-Tipp: regelmäßig Cookies löschen oder einen Privatsphäre-Modus nutzen.

Deepfake

Mit KI gefälschtes Foto, Video oder gefälschte Stimme einer echten Person

Künstliche Intelligenz erzeugt täuschend echte Bilder, Videos oder Stimmen von Menschen, die so nie gesagt oder getan haben, was zu sehen ist. Genutzt wird das für Betrug (gefälschte Anrufe vom angeblichen Enkel oder Chef), für Fake-Nachrichten und Erpressung. Erkennungs-Hinweise: unnatürliche Mimik, seltsame Übergänge an Haaren und Zähnen, eine Stimme ohne echte Emotion. Im Zweifel über einen zweiten, bekannten Weg zurückrufen, bevor man etwas glaubt, teilt oder Geld überweist.

DHCP

Der Router verteilt automatisch IP-Adressen an alle Geräte

Jedes Gerät im Heimnetz braucht eine eigene IP-Adresse. DHCP im Router vergibt sie automatisch, du musst dich um nichts kümmern. Für Kameras, NAS und Drucker ist es sinnvoll, im Router eine feste Adresse zu reservieren, damit sie nach einem Neustart immer unter derselben Adresse erreichbar bleiben. Zwei DHCP-Server im selben Netz (etwa alter und neuer Router gleichzeitig) sind eine klassische Fehlerquelle.

Internet & Router →

DKIM

Digitale Signatur, die beweist dass eine Mail wirklich von dir kommt

Beim Versand bekommt jede Mail eine kryptografische Signatur, die der Empfänger gegen einen öffentlichen Schlüssel in den DNS-Einträgen deiner Domain prüft. Stimmt die Signatur, weiß der Empfänger: die Mail kommt wirklich von dieser Domain. DKIM zusammen mit SPF und DMARC verhindert dass deine Mails im Spam landen oder dass Fremde in deinem Namen mailen.

E-Mail-Sicherheit →

DMARC

Regel, was mit Mails passiert die SPF oder DKIM nicht bestehen

Ein Eintrag in den DNS-Einträgen deiner Domain, der den empfangenden Servern sagt: „Mails von dieser Domain die SPF oder DKIM nicht bestehen, bitte ablehnen oder als Spam markieren." Schützt vor Domain-Spoofing (jemand mailt in deinem Namen). DMARC funktioniert nur in Kombination mit SPF und DKIM.

E-Mail-Sicherheit →

DMS (Dokumentenmanagement)

Papier und PDFs digital ablegen und in Sekunden wiederfinden

Ein Dokumentenmanagementsystem speichert Rechnungen, Verträge und Briefe digital, erkennt den Text automatisch (OCR) und verschlagwortet sie. Du suchst nach „Steuer 2025" oder einem Betrag und hast das Dokument sofort, statt in Ordnern zu blättern. Für Selbständige ist es die Grundlage einer revisionssicheren Ablage, für Privathaushalte das Ende des Papierstapels. Läuft auch zu Hause auf dem NAS.

Dokumentenmanagement →

DNS (Domain Name System)

Das Telefonbuch des Internets

DNS übersetzt Website-Namen wie kuljkin.de in IP-Adressen wie 217.160.0.5, mit denen Computer tatsächlich kommunizieren. Wenn du eine Adresse in den Browser tippst, fragt dein Gerät einen DNS-Server: „Wo finde ich diese Seite?" Wenn DNS langsam ist, scheinen alle Seiten langsam zu laden, auch wenn dein Anschluss schnell ist. Tipp: Cloudflare (1.1.1.1) oder Quad9 (9.9.9.9) sind oft schneller als der Provider-DNS.

DS-Lite / CGNAT

Internet-Anschluss ohne eigene öffentliche IPv4-Adresse

Viele Kabel- und Glasfaser-Anschlüsse bekommen keine eigene öffentliche IPv4-Adresse mehr, sondern teilen sich eine mit anderen Kunden. Surfen funktioniert normal, aber der Zugriff von außen auf Kamera, NAS oder VPN zu Hause klappt nicht auf dem klassischen Weg. Lösungen: IPv6 nutzen, den Anbieter um „Full Stack" oder eine feste IP bitten, oder einen Cloud-Vermittler des Herstellers nutzen. Vor einer Kamera-Installation lohnt sich dieser Blick auf den Anschluss.

Internet & Router →

DSGVO

Europäische Datenschutz-Grundverordnung seit 2018

Regelt wie Unternehmen mit personenbezogenen Daten umgehen müssen. Wichtige Punkte: Daten dürfen nur für definierte Zwecke gesammelt werden, Nutzer haben Auskunfts- und Löschrecht, Sicherheitsvorfälle müssen gemeldet werden. Daten in der EU sind besser geschützt als bei US-Anbietern, weil dort der CLOUD Act greifen kann.

E-Rechnung (XRechnung, ZUGFeRD)

Rechnung als strukturierte Datei statt als PDF-Bild

Seit 2025 müssen Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen empfangen können, ab 2027 verpflichtend auch versenden. Eine E-Rechnung ist ein maschinenlesbares Format (XRechnung als reines XML, ZUGFeRD als PDF mit eingebetteten Daten), das Buchhaltung und Steuerberater direkt verarbeiten. Ein normales PDF gilt nicht mehr als E-Rechnung. Für Selbständige heißt das: Rechnungsprogramm prüfen und Empfangsweg festlegen.

E-Rechnung →

Fernwartung

Ich sehe deinen Bildschirm und helfe, ohne vorbeizukommen

Bei einer Fernwartung verbindest du dich per Programm mit mir, gibst die Sitzung frei und ich sehe deinen Bildschirm, kann Einstellungen prüfen und Probleme direkt lösen. Du siehst jeden Schritt mit und kannst jederzeit trennen. Die Verbindung ist verschlüsselt und läuft nur solange du sie zulässt. Viele Anliegen sind so in Minuten erledigt, ganz ohne Anfahrt.

Support →

Firewall

Filter zwischen deinem Netzwerk und dem Internet

Software oder Hardware, die festlegt welche Verbindungen rein und raus dürfen. Dein Router hat eine eingebaute Firewall, die unangefragte Verbindungen von außen blockiert. Auf modernen Betriebssystemen (macOS, Windows) gibt es zusätzlich eine Software-Firewall, die Verbindungen einzelner Programme kontrolliert.

Frequenzbänder (2,4 / 5 / 6 GHz)

Die drei Funkbereiche, in denen WLAN sendet

2,4 GHz kommt weit und durch Wände, ist aber langsam und in Mehrfamilienhäusern überfüllt. 5 GHz ist deutlich schneller, reicht aber weniger weit. 6 GHz (Wi-Fi 6E und 7) ist der neue, leere Bereich für höchstes Tempo im selben Raum. Ein guter Access Point nutzt alle Bänder und schiebt jedes Gerät automatisch auf das passende. Smart-Home-Geräte sprechen oft nur 2,4 GHz, deshalb darf das Band nie abgeschaltet werden.

WLAN-Ausleuchtung →

Gast-WLAN

Eigenes Netz für Besucher, getrennt von deinen Geräten

Im Gast-WLAN kommen Besucher ins Internet, sehen aber weder dein NAS, deine Kameras noch deinen Drucker. Das Passwort kannst du frei weitergeben oder als QR-Code aufhängen. Sinnvoll auch für Smart-Home-Geräte und Fernseher, die nichts im restlichen Netz zu suchen haben. Fast jeder Router und jedes UniFi-System bietet es, es muss nur eingerichtet werden.

WLAN-QR-Code erstellen →

Glasfaser

Internet-Anschluss über Lichtwellenleiter, nicht Kupferkabel

Glasfaser-Anschlüsse (FTTH, „Fiber to the Home") bieten symmetrische Geschwindigkeiten von 100 bis 10.000 MBit/s, also gleichschnell Download wie Upload. Im Vergleich zu DSL oder Kabel: stabiler, schneller, zukunftssicher. Aktuell noch nicht überall verfügbar, aber der Ausbau läuft. Wenn Glasfaser bei dir liegt, lohnt sich der Wechsel fast immer.

Anschluss & Router →

iCloud

Apple-Cloud für Fotos, Dateien, Backups und mehr

iCloud ist Apples Cloud-Dienst, integriert in jedes iPhone, iPad und Mac. Synct Fotos, Dateien (iCloud Drive), Kontakte, Kalender, Notizen und Geräte-Backups automatisch zwischen allen Apple-Geräten mit derselben Apple ID. Speicher startet bei 5 GB kostenlos, lohnt sich ab 50 GB für 99 Cent pro Monat. Wichtig: kein Backup im klassischen Sinn (3-2-1-Regel), eine zusätzliche externe Kopie ist sinnvoll.

Mac & iPhone Hilfe →

IP-Adresse

Eindeutige Adresse deines Geräts im Netzwerk

Jedes Gerät im Internet (oder im Heimnetz) hat eine IP-Adresse, vergleichbar mit einer Telefonnummer. Im Heimnetz vergibt dein Router private IPs (z.B. 192.168.0.10). Nach außen siehst du mit der öffentlichen IP, die dein Provider zuteilt und meist täglich wechselt. Mit der IP können Webseiten oft das Bundesland erkennen, mehr nicht. Wer das nicht will, nutzt ein VPN.

IP-Kamera

Kamera mit eigener Netzwerk-Adresse, Bild läuft über LAN oder WLAN

Eine IP-Kamera hängt direkt im Netzwerk, per Kabel (meist PoE) oder WLAN, und liefert ihr Bild an einen Rekorder, eine App oder ein NAS. Anders als alte analoge Kameras braucht sie keinen eigenen Videokabelstrang. Kabelgebundene Modelle sind zuverlässiger und brauchen keinen Akku, WLAN- und Akku-Kameras sind schneller montiert. Achte auf lokale Speicherung, damit die Aufnahmen bei dir bleiben und nicht zwingend in einer Hersteller-Cloud.

Videoüberwachung →

LAN / Ethernet

Kabelgebundene Netzwerk-Verbindung

LAN (Local Area Network) ist das verkabelte Netzwerk zuhause oder im Büro, meist über Ethernet-Kabel mit RJ45-Stecker. Vorteil gegenüber WLAN: deutlich stabiler, schneller, weniger störanfällig. Für Computer am Schreibtisch, Smart-TV oder Spielkonsolen lohnt sich Ethernet-Kabel fast immer. Heute Standard: Cat6a oder Cat7-Kabel, gut für 10 Gigabit.

Latenz (Ping)

Wie lange dein Signal zum Server und zurück braucht

Latenz wird in Millisekunden (ms) gemessen und gibt an, wie schnell deine Daten reagieren. Niedrige Latenz ist wichtig für Videocalls (keine Verzögerung beim Sprechen) und Online-Gaming. Unter 20 ms ist sehr gut, 20 bis 50 ms ist okay, über 100 ms wird spürbar problematisch. Glasfaser hat meist die niedrigste Latenz, DSL die höchste.

Speedtest →

Matter

Hersteller-übergreifender Standard fürs Smart Home

Matter ist ein gemeinsamer Standard von Apple, Google, Amazon und Samsung, damit Smart-Home-Geräte verschiedener Hersteller endlich zusammenarbeiten. Eine Matter-Lampe lässt sich gleichzeitig per Apple Home, Google Home und Alexa steuern, ohne für jede Marke eine eigene App. Läuft meist über WLAN oder den Funkstandard Thread. Beim Neukauf von Smart-Home-Geräten lohnt der Blick aufs Matter-Logo, das spart später Ärger mit Insellösungen.

Smart Home einrichten →

Mbit/s vs MB/s

Vorsicht beim Lesen: Megabit ≠ Megabyte

Internet-Geschwindigkeiten werden in MBit/s (Megabit pro Sekunde) gemessen, Datei-Größen aber in MB (Megabyte). Faustregel: teile MBit/s durch 8, dann hast du MB/s. Beispiel: 100 MBit/s Anschluss = ca. 12 MB/s tatsächliche Download-Geschwindigkeit. Anbieter werben mit MBit/s weil die Zahl höher klingt. Beim Download einer 1 GB Datei mit 100 MBit/s rechnen: 80 Sekunden, nicht 10.

Mesh-WLAN

Mehrere Access Points die zusammen ein einziges WLAN bilden

Statt eines Routers plus Repeater hängen mehrere kleine Geräte (Knoten) im Haus und reden miteinander. Dein Smartphone hängt automatisch beim nächstgelegenen Knoten, ohne dass du wechseln musst. Gut für größere Wohnungen und Häuser. Beispiele: AVM Mesh, TP-Link Deco, Ubiquiti UniFi.

WLAN-Erweiterung →

Microsoft 365

Office, Mail, Kalender und Cloud als Abo für Selbständige

Microsoft 365 bündelt Word, Excel, Outlook, Teams und OneDrive zu einem Abo pro Person. Mail und Kalender liegen bei Microsoft, Dateien in OneDrive oder SharePoint, alles auf allen Geräten synchron. Für kleine Betriebe ersetzt es den eigenen Mailserver und die Dateiablage. Richtig eingerichtet heißt: eigene Domain, 2FA für alle, Backup der Postfächer, denn Microsoft sichert deine Daten nicht gegen versehentliches Löschen.

Microsoft 365 →

Modem

Das Gerät das das Internet-Signal vom Anbieter empfängt

Modem (Modulator-Demodulator) übersetzt das Signal deines Internet-Anbieters (DSL, Kabel, Glasfaser-ONT) in ein Format, das dein Router verarbeiten kann. Bei vielen modernen Geräten ist Modem + Router in einem Kasten kombiniert (FRITZ!Box-Routers). Bei Glasfaser ist Modem oft ein separates kleines Kästchen vom Anbieter (ONT), an das du deinen eigenen Router anschließt.

Anschluss & Router →

Nachtsicht (Infrarot, Farbnachtsicht)

Wie Kameras im Dunkeln sehen

Klassische Nachtsicht arbeitet mit Infrarot-LEDs, das Bild ist schwarzweiß, dafür funktioniert es bei völliger Dunkelheit. Farbnachtsicht nutzt einen lichtstarken Sensor oder ein kleines weißes Licht und zeigt Kleidung und Autofarbe auch nachts. Für die Einfahrt ist Farbe wertvoll, weil man Personen besser beschreiben kann. Bei Infrarot darauf achten, dass keine Fensterscheibe oder Spinnwebe direkt vor der Linse reflektiert.

Videoüberwachung →

NAS

Network Attached Storage, ein kleiner Server zuhause

Eine Box mit einer oder mehreren Festplatten, die an deinem Router hängt und für alle Geräte im Haus erreichbar ist. Speichert Fotos, Dokumente, Filme zentral. Bekannte Hersteller: Synology, QNAP, Asustor. Mit Apps wie Synology Drive oder Nextcloud wird die NAS zur privaten Cloud. Ersetzt langfristig oft mehrere externe Festplatten.

Private Cloud →

NVR (Netzwerk-Videorekorder)

Zentrale Aufnahme-Box für alle Kameras, Speicherung bei dir zu Hause

Der NVR nimmt die Bilder aller Kameras dauerhaft auf, meist auf einer eingebauten Festplatte, und stellt sie über eine App bereit. Die Aufnahmen bleiben in deinem Haus, ohne monatliches Cloud-Abo und ohne dass ein Hersteller mitschaut. Viele NVRs versorgen die Kameras gleich per PoE mit Strom. Bei UniFi Protect, Reolink oder Synology Surveillance ist der Rekorder das Herz der Anlage.

Videoüberwachung →

ONVIF / RTSP

Offene Standards, damit Kameras verschiedener Hersteller zusammenarbeiten

ONVIF ist der gemeinsame Standard, mit dem eine Kamera von Hersteller A an einen Rekorder oder ein NAS von Hersteller B angebunden werden kann. RTSP ist das Protokoll, über das der Videostrom selbst läuft. Beides sorgt dafür, dass du nicht an eine Marke und deren Cloud gebunden bist. Beim Kamerakauf lohnt der Blick, ob ONVIF und RTSP unterstützt werden, sonst läuft die Kamera nur mit der Hersteller-App.

Videoüberwachung →

Passkeys

Anmelden ohne Passwort, mit Fingerabdruck oder Gesicht

Ein Passkey ersetzt das Passwort durch einen Schlüssel, der sicher auf deinem Gerät liegt und mit Face ID, Touch ID oder Windows Hello freigegeben wird. Es gibt nichts zu merken, nichts zu tippen und nichts, was per Phishing abgefangen werden kann. Apple, Google und Microsoft synchronisieren Passkeys über deine Geräte, ein Passwort-Manager kann sie ebenfalls verwalten. Wo ein Dienst Passkeys anbietet, sollte man umstellen.

Passwort-Safe →

Passwort-Manager

Programm das alle deine Passwörter sicher verwaltet

Statt überall dasselbe Passwort zu nutzen, hast du ein Master-Passwort, mit dem du den Manager öffnest. Der Manager speichert für jeden Dienst ein eigenes, langes, zufälliges Passwort und füllt es beim Login automatisch ein. Beispiele: 1Password, Bitwarden, Apple Keychain. Reduziert Risiko massiv: ein Leak bei einem Dienst betrifft nur diesen einen Account.

Passwort-Safe einrichten →

Phishing

Betrugs-Mails die nach Passwörtern oder Daten fischen

Mails oder Nachrichten, die so aussehen als kämen sie von deiner Bank, von Amazon, von PayPal oder vom Chef. Sie führen auf gefälschte Login-Seiten oder fordern Überweisungen. Erkennungs-Tipps: prüfe den Absender genau, klicke nicht auf Links sondern öffne die Seite manuell, achte auf seltsame Formulierungen oder unerwartete Dringlichkeit.

PoE / PoE+ / PoE++

Strom für Kameras und Access Points über das Netzwerkkabel

Power over Ethernet liefert Strom und Daten über ein einziges Netzwerkkabel. Damit brauchen Kameras, Access Points und Türstationen keine Steckdose am Montageort. PoE (802.3af) schafft bis 15 Watt, PoE+ (802.3at) bis 30 Watt und PoE++ (802.3bt) bis 60 oder 90 Watt für Schwenk-Neige-Kameras und große Access Points. Der Strom kommt aus einem PoE-Switch oder dem NVR, der Verbraucher muss die passende Klasse unterstützen.

Videoüberwachung →

Portfreigabe

Eine Tür im Router nach außen öffnen, bitte nur wenn nötig

Mit einer Portfreigabe machst du ein Gerät zu Hause aus dem Internet erreichbar, zum Beispiel eine Kamera oder ein NAS. Jede offene Tür ist aber auch ein Angriffspunkt, automatische Scanner finden sie innerhalb von Minuten. Heute braucht man sie kaum noch: Hersteller-Apps verbinden sich über eine sichere Vermittlung, und für alles andere ist ein VPN der bessere Weg. Faustregel: keine Portfreigabe ohne guten Grund und ohne aktuelle Firmware dahinter.

Internet & Router →

Powerline

Netzwerk über die Stromleitung, wenn kein Kabel möglich ist

Powerline-Adapter schicken die Netzwerkdaten über die vorhandene Stromleitung von einer Steckdose zur anderen. Praktisch, wenn kein Kabel verlegt werden kann und WLAN nicht durchkommt. Das Tempo hängt stark von der Hausinstallation ab, über verschiedene Stromkreise oder Phasen bricht es oft ein. Ein echtes Netzwerkkabel ist immer die bessere Wahl, Powerline die Lösung für den Notfall.

WLAN-Erweiterung →

Privatzonen (Kamera-Maskierung)

Bereiche im Kamerabild dauerhaft schwärzen, etwa Nachbargrundstück und Gehweg

Eine Kamera darf nur dein eigenes Grundstück filmen. Öffentliche Wege und Nachbargärten müssen ausgespart werden, sonst verstößt die Anlage gegen die DSGVO. Fast alle Kameras erlauben Privatzonen: Du markierst die Bereiche im Bild, und sie werden dauerhaft schwarz, auch in der Aufnahme. Zusammen mit einem Hinweisschild und einer Aufbewahrungsfrist von wenigen Tagen ist die Anlage rechtlich sauber.

DSGVO-Kamera-Check →

RAID

Mehrere Festplatten im Verbund, damit eine ausfallen darf

In einem NAS mit RAID sind die Daten so über zwei oder mehr Festplatten verteilt, dass eine Platte kaputtgehen kann, ohne dass etwas verloren geht. Die defekte Platte wird getauscht, der Verbund baut sich neu auf. Wichtig zu wissen: RAID schützt vor Plattendefekt, nicht vor versehentlichem Löschen, Verschlüsselungs-Trojanern oder Brand. Deshalb ist RAID kein Backup, sondern die Ergänzung dazu.

Private Cloud →

Ransomware

Trojaner der deine Dateien verschlüsselt und Lösegeld verlangt

Eine besonders fiese Schadprogramm-Form: einmal aktiviert, verschlüsselt sie alle deine Dateien (Fotos, Dokumente, sogar verbundene Festplatten) und zeigt eine Lösegeld-Forderung an. Zahlen hilft selten, weil oft kein Schlüssel zurückkommt. Einzig wirklich wirksamer Schutz: aktuelles Offsite-Backup, das nicht permanent am Rechner hängt. Plus Vorsicht bei Anhängen.

Datensicherung →

Repeater

Gerät das ein bestehendes WLAN-Signal erweitert

Repeater empfängt das Signal deines Routers und sendet es nochmal weiter, um die Reichweite zu vergrößern. Klingt einfach, hat aber Nachteile: halbiert oft die Bandbreite, Geräte hängen manchmal an der falschen Quelle fest, Verbindung kann instabil sein. Besser ist meist Mesh-WLAN oder kabelgebundener Access Point. Repeater ist die Notlösung wenn keine Kabel-Verlegung möglich ist.

WLAN-Erweiterung →

Router

Das Gerät das dein Internet verteilt

Der Router empfängt das Internet-Signal vom Anbieter und verteilt es an alle Geräte im Haus (per WLAN oder Kabel). Plus: er hat eine eingebaute Firewall und manchmal Telefon-Funktion. Beispiele: AVM FRITZ!Box, Asus, TP-Link, Ubiquiti. Wer einen schwachen Router hat, hat oft auch schlechtes WLAN, egal wie schnell der Tarif ist.

Anschluss & Router →

Shelly

Kleine Funkmodule, die vorhandene Schalter und Lampen smart machen

Ein Shelly ist ein Modul in Streichholzschachtel-Größe, das hinter den vorhandenen Lichtschalter oder in die Steckdose gesetzt wird. Danach lässt sich die Lampe weiter normal schalten, zusätzlich aber per App, Zeitplan oder Sprachbefehl. Es misst auf Wunsch auch den Stromverbrauch. Der Vorteil gegenüber smarten Lampen: Der Schalter an der Wand funktioniert wie immer, nichts muss ersetzt werden.

Shelly →

Smart Home

Geräte die du per App, Sprache oder Zeitplan steuerst

Heizung, Beleuchtung, Türschlösser, Rollläden oder Steckdosen, die mit deinem WLAN verbunden sind. Steuerbar per App (Apple Home, Google Home, Alexa), Sprachbefehl oder automatisch über Zeitpläne und Sensoren. Macht Alltag bequemer und spart oft Energie.

Smart Home einrichten →

Smishing

Phishing per SMS oder Messenger statt per Mail

Smishing ist Phishing über SMS oder Messenger-Nachrichten. Typisch sind angebliche Paket-Benachrichtigungen („Ihr Paket konnte nicht zugestellt werden"), Bank-Warnungen oder Gewinn-Versprechen mit einem Link. Wer klickt, landet auf einer gefälschten Seite oder installiert eine Schad-App. Gleiche Regel wie bei Phishing-Mails: keine Links aus unerwarteten Nachrichten antippen, im Zweifel die App oder Website des Anbieters direkt öffnen.

Solar- und Akkukamera

Kamera ohne Kabel, versorgt über Akku und kleines Solarpanel

Akkukameras werden ohne jedes Kabel montiert, ein Solarpanel hält den Akku ganzjährig voll. Ideal für Gartenhaus, Zaun oder Einfahrt, wo keine Leitung liegt. Damit sie durchhält, wacht sie nur bei Bewegung auf, es gibt also keine Daueraufnahme, und sie braucht stabiles WLAN am Montageort. Für die Rundum-Überwachung bleibt PoE die verlässlichere Wahl, als Ergänzung sind Solarkameras sehr praktisch.

WLAN-Solarkameras im Test →

Spam

Unerwünschte Massen-Mails, meist Werbung oder Betrug

Jeden Tag landen Milliarden Spam-Mails in Postfächern. Moderne Mail-Server filtern den Großteil automatisch in den Spam-Ordner. Wichtig: nie auf „Abmelden"-Links in Spam klicken (bestätigt nur deine aktive Adresse), Adresse nicht öffentlich auf Webseiten posten, und bei kuriosen Mails lieber direkt löschen statt zu antworten.

SPF

Liste der Server die für deine Domain mailen dürfen

Ein DNS-Eintrag deiner Domain, der festlegt: „Mails von diesen Server-Adressen sind echt, von anderen nicht." Verhindert dass jemand Mails in deinem Namen verschickt. SPF zusammen mit DKIM und DMARC sorgt dafür dass deine echten Mails ankommen und gefälschte abgewiesen werden.

E-Mail-Sicherheit →

SSL/TLS

Verschlüsselung zwischen deinem Browser und der Webseite

Wenn eine Webseite https:// beginnt (mit Schloss-Symbol), läuft die Verbindung verschlüsselt. Niemand zwischen dir und dem Server kann mitlesen was du eingibst (Passwörter, Kreditkarte). TLS ist der aktuelle Standard, SSL ist der ältere Name. Webseiten ohne Verschlüsselung (http://) sollte man heute nicht mehr ernst nehmen.

Switch

Verteiler, der mehrere Geräte per Kabel ins Netzwerk bringt

Ein Switch ist die Mehrfachsteckdose fürs Netzwerk: Ein Kabel kommt vom Router, viele gehen zu Fernseher, NAS, Access Points und Kameras. Ein PoE-Switch versorgt die angeschlossenen Geräte gleich mit Strom. „Unmanaged" heißt einstecken und fertig, „managed" erlaubt getrennte Netze (VLANs) und Überwachung. Für ein Haus mit Kameras und mehreren Access Points ist ein PoE-Switch das zentrale Bauteil.

WLAN-Erweiterung →

Trojaner

Schadprogramm das sich als nützlich tarnt

Ein Programm das du dir versehentlich installierst (über E-Mail-Anhang, dubiose Website, scheinbar harmlose App), das aber im Hintergrund Schaden anrichtet: Daten verschlüsselt (Ransomware), Passwörter abgreift oder deine Hardware für Angriffe nutzt. Schutz: Vorsicht bei Anhängen, aktuelle Software, Virenscanner, gute Passwort-Hygiene.

UniFi (Ubiquiti)

Profi-Netzwerksystem für zu Hause: WLAN, Switches, Kameras aus einer Hand

UniFi ist ein System aus Router, Switches, Access Points und Kameras, das über eine einzige Oberfläche verwaltet wird. Es liefert die WLAN-Qualität, die man sonst aus Büros kennt, mit nahtlosem Wechsel zwischen den Sendern, getrennten Netzen für Gäste und Smart Home und Kameras (UniFi Protect) ohne Cloud-Abo. Einmal sauber eingerichtet läuft es jahrelang wartungsarm. Mein Standard für Häuser, in denen WLAN und Kameras zusammen geplant werden.

WLAN-Ausleuchtung →

Update

Aktualisierung von Software um Fehler und Sicherheitslücken zu beheben

Software wird ständig weiterentwickelt, sowohl mit neuen Funktionen als auch mit Sicherheits-Patches. Updates sollten zeitnah installiert werden, weil Sicherheitslücken sonst von Angreifern ausgenutzt werden können. Betriebssystem-Updates (macOS, Windows, iOS, Android) sind besonders wichtig. Tipp: automatische Updates aktivieren, dann muss man weniger nachdenken.

Carepack →

USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung)

Akku-Puffer, der Router, NAS und Rekorder bei Stromausfall weiterlaufen lässt

Eine USV sitzt zwischen Steckdose und Technik und überbrückt Stromausfälle und Spannungsschwankungen mit einem eingebauten Akku. Router, Switch, NAS und Kamerarekorder laufen bei einem kurzen Ausfall einfach weiter, bei einem langen fährt das NAS sauber herunter, statt mit kaputtem Dateisystem stehenzubleiben. Für Kameras ist das der Unterschied zwischen lückenloser Aufzeichnung und einem toten Winkel genau dann, wenn es darauf ankommt.

Videoüberwachung →

Verschlüsselung

Daten werden so umgewandelt dass nur Berechtigte sie lesen

Mit einem Schlüssel (oft ein Passwort) werden Daten in eine unlesbare Form umgewandelt. Ohne den Schlüssel sind sie wertlos. Beispiele: Festplatten-Verschlüsselung (FileVault, BitLocker) schützt Daten bei Diebstahl des Geräts. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bei WhatsApp oder Signal sorgt dafür dass selbst der Anbieter nicht mitlesen kann.

Virenscanner

Software die Schadprogramme auf deinem Rechner findet

Ein Virenscanner prüft Dateien und laufende Prozesse auf bekannte Schadprogramme und Verhaltens-Muster. Auf Windows ist der eingebaute Defender heute solide und reicht für die meisten Privatnutzer. Auf macOS ist die Schutz-Architektur strenger, ein zusätzlicher Scanner meist nicht nötig. Wichtig sind eher: aktuelles System, Vorsicht beim Klicken, gute Backups.

VLAN

Ein Netzwerk in mehrere getrennte Bereiche aufteilen

Mit VLANs läuft über dieselben Kabel und Access Points ein Netz, das logisch in Bereiche getrennt ist: eines für deine Rechner und das NAS, eines für Kameras, eines für Smart Home und Fernseher, eines für Gäste. Ein gehacktes Smart-Home-Gerät kommt dann nicht an deine Daten. Voraussetzung sind ein managed Switch und ein Router, der VLANs beherrscht, etwa UniFi. Für ein Zuhause mit vielen vernetzten Geräten ist das der wirksamste Schutz.

WLAN-Ausleuchtung →

VPN

Verschlüsselter Tunnel ins Internet, oft über fremde Länder

Statt direkt ins Internet zu gehen, läuft dein Traffic durch einen verschlüsselten Tunnel zu einem VPN-Server. Effekte: dein ISP sieht nicht was du machst, deine IP-Adresse wird durch die des Servers ersetzt, du kannst geo-blockierte Inhalte ansehen. Für Privatkunden nützlich im öffentlichen WLAN oder beim Reisen. Beispiele: Mullvad, Proton VPN, NordVPN.

Werbeblocker (DNS-Filter)

Werbung und Tracker für alle Geräte im Haus zentral blockieren

Ein DNS-Filter wie AdGuard Home oder Pi-hole läuft zentral im Heimnetz und beantwortet Anfragen an Werbe- und Tracking-Server einfach nicht. Werbung verschwindet in Apps, auf dem Fernseher und im Browser, ohne dass auf jedem Gerät etwas installiert werden muss. Nebeneffekt: bekannte Phishing- und Schadseiten werden gleich mitgesperrt. Einzelne Seiten lassen sich jederzeit freischalten.

Surfen ohne Werbung →

WLAN-Ausleuchtung (Heatmap)

Messung, wo das WLAN im Haus gut, schwach oder tot ist

Bei einer Ausleuchtung messe ich Raum für Raum die WLAN-Stärke und trage sie in einen Grundriss ein, die Heatmap. So sieht man auf einen Blick, wo das Signal einbricht und wo ein Access Point hin muss, statt zu raten und Repeater zu stapeln. Die Messung berücksichtigt Wände, Decken und Nachbar-WLANs. Ergebnis ist ein Plan mit Positionen, Anzahl der Sender und Kabelwegen.

WLAN-Ausleuchtung →

WLAN-Standards (Wi-Fi 5/6/6E/7)

Generationen des WLAN-Funks, neuere sind schneller und stabiler

Wi-Fi 5 (ac) ist heute Mindeststandard für Streaming und Cloud. Wi-Fi 6 bringt deutlich mehr Tempo und vor allem bessere Verteilung bei vielen gleichzeitigen Geräten. Wi-Fi 6E nutzt zusätzlich das 6-GHz-Band für weniger Störungen, Wi-Fi 7 ist die kommende Generation für Glasfaser-Tarife. Wer 2026 einen neuen Router kauft, sollte mindestens Wi-Fi 6 wählen.

WLAN-Ausleuchtung →

WPA3

Die aktuelle Verschlüsselung für dein WLAN

WPA3 ist der aktuelle Sicherheitsstandard für WLAN und schützt besser gegen das Erraten des Passworts als der Vorgänger WPA2. Neue Router und Access Points beherrschen es, ältere Geräte oft nur WPA2, deshalb läuft meist ein Mischbetrieb. Nie einsetzen: WEP oder ein offenes WLAN ohne Passwort. Das WLAN-Passwort sollte lang sein, ein QR-Code an der Wand macht das Eintippen für Gäste trotzdem bequem.

WLAN-Ausleuchtung →

Zigbee / Thread

Stromsparende Funkstandards für Smart-Home-Geräte

Sensoren, Taster und Leuchtmittel funken meist nicht per WLAN, sondern über Zigbee oder das neuere Thread: sehr stromsparend, batteriebetrieben über Jahre, und jedes Gerät reicht das Signal weiter, sodass das Netz mit jedem Gerät stabiler wird. Eine kleine Bridge oder ein Hub verbindet sie mit dem Heimnetz. Zusammen mit Matter sorgt Thread dafür, dass Geräte verschiedener Hersteller in Apple Home, Google Home und Alexa gleichermaßen laufen.

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