Zu schön, um wahr zu sein
Markenware mit 70 bis 90 Prozent Rabatt auf praktisch alles ist der häufigste Köder. Seriöse Shops verschenken keine Margen, mit denen kein Geschäft funktioniert.
Ein verlockender Preis, ein unbekannter Shop, und schon ist die Bestellung raus. Bevor du zahlst, geh diese acht Punkte durch. Du schätzt selbst ein, das Tool zeigt dir live eine Risiko-Ampel und sagt dir, was kritisch ist. Bewusst ohne automatischen Scan, deine Eingaben bleiben in deinem Browser.
Markenware mit 70 bis 90 Prozent Rabatt auf praktisch alles ist der häufigste Köder. Seriöse Shops verschenken keine Margen, mit denen kein Geschäft funktioniert.
Gibt es als Zahlart ausschließlich Vorkasse oder Überweisung, ist das ein starkes Warnsignal. Hast du überwiesen und nichts kommt an, ist das Geld bei Betrug meist verloren.
Fehlt ein vollständiges Impressum oder eine echte Kontaktmöglichkeit, weißt du nicht, an wen du dich im Problemfall wenden sollst. Genau das nutzen Fake-Shops aus.
Nein, bewusst nicht. Es ist eine geführte Checkliste: Du schaust dir den Shop selbst an und beantwortest acht Fragen, das Tool wertet aus. So werden keine fremden Server abgefragt und es verlässt nichts deinen Browser. Ein automatischer URL-Scan wäre außerdem unzuverlässig, gute Fake-Shops sehen technisch sauber aus.
Nein, eine Garantie gibt es nie. Grün heißt nur: Die typischen Fake-Shop-Signale fehlen. Gerade beim ersten Kauf in einem unbekannten Shop zahlst du trotzdem am besten auf Rechnung oder mit PayPal, nie per Vorkasse.
Drei Dinge fallen fast immer auf: unrealistisch niedrige Preise auf Markenware, nur Vorkasse oder Überweisung als Zahlart, und ein fehlendes oder unvollständiges Impressum. Kommt dazu eine kryptische oder brandneue Domain, ist höchste Vorsicht angebracht.
Handle schnell. Kontaktiere deine Bank oder deinen Zahlungsdienst und frage, ob die Zahlung noch gestoppt oder zurückgeholt werden kann. Bei PayPal kommt der Käuferschutz in Frage. Erstatte Anzeige bei der Polizei. Hast du im Shop ein Konto mit einem Passwort angelegt, das du woanders auch nutzt, ändere es überall.
Ja. Anzeigen auf Social Media führen oft zu unbekannten Shops, die Prüfpunkte sind dieselben. Bei Käufen direkt von Privatpersonen über Marktplätze gelten zusätzlich eigene Vorsichtsregeln, vor allem nie außerhalb der Plattform und nicht per Freunde-Zahlung überweisen.
Wenn du dir bei einem Shop oder einer Bestellung nicht sicher bist, schick mir kurz den Link. Ich schaue mit dir drauf, bevor du zahlst. Lieber einmal mehr nachgefragt als Geld verloren.